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Freie Plätze in 12 Anbauvereinigungen

Bei den mit uns kooperierenden Anbauvereinigungen in Berlin und Brandenburg hat sich in den vergangenen Wochen einiges getan. Neue Anbaukapazitäten sind entstanden, weitere Ernten stehen an und bei vielen Vereinen sind aktuell wieder Aufnahmen möglich.

Deshalb haben wir für euch den aktuellen Stand von insgesamt 12 Anbauvereinigungen zusammengetragen: Wo befinden sie sich, welche Aufnahmekapazitäten bestehen, welche Beiträge und Umlagen gelten, was wird gemeinschaftlich angebaut und was zeichnet die einzelnen Vereine aus?

Um diese Fragen möglichst transparent und vergleichbar beantworten zu können, haben wir einen einheitlichen Vereinssteckbrief entwickelt und an die mit uns in Kontakt stehenden Anbauvereinigungen verschickt. Abgefragt haben wir darin unter anderem Standort und Zugang, Beiträge und Umlagen, Mitwirkung, gemeinschaftlich angebaute Genetiken, Weiterverarbeitung sowie die jeweiligen Schwerpunkte und Besonderheiten des Vereins. Die uns zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellten Angaben haben wir nun für euch einheitlich aufbereitet und in der nachfolgenden Übersicht zusammengeführt.

Damit ihr euch in der Übersicht schnell zurechtfindet, haben wir die Anbauvereinigungen nach Standort und Abgabemöglichkeit sortiert: Zunächst findet ihr Vereine, die in Berlin gemeinschaftlich anbauen und hier auch ihre Abgabestelle haben. Danach folgen Anbauvereinigungen mit gemeinschaftlichem Eigenanbau in Brandenburg und einer Abgabestelle in Berlin. Den Abschluss bilden Vereine, die in Brandenburg ansässig sind und dort gemeinschaftlich anbauen und weitergeben. 

Vor der Kontaktaufnahme: Was eine Mitgliedschaft wirklich bedeutet

Anbauvereinigungen sind keine Shops, keine Veranstaltungsorte und keine Vereine für einen unverbindlichen oder einmaligen Besuch. Sie sind gesetzlich geregelte, nicht kommerzielle Vereinsstrukturen, in denen Cannabis zum persönlichen Eigenkonsum der Mitglieder gemeinschaftlich angebaut und kontrolliert weitergegeben werden darf.

Mit jeder Aufnahme sind Alterscheck, Mitgliederverwaltung, Anbau- und Bedarfsplanung und weitere verbindliche Aufgaben sowie die daraus resultierenden Kosten für die Anbauvereine verbunden. Bitte nehmt deshalb nur dann Kontakt zu einer Anbauvereinigung auf, wenn ihr euch ernsthaft für eine längerfristige Mitgliedschaft interessiert, regelmäßig Cannabis für den persönlichen Eigenbedarf benötigt und bereit seid, die jeweilige Satzung, Beitragsordnung und mögliche Mitwirkungspflichten anzuerkennen. Bitte informiert euch vorab!

Alle nachfolgenden Informationen beruhen auf den Selbstauskünften der jeweiligen Anbauvereinigungen und entsprechen dem Stand Juli 2026. Aufnahmekapazitäten, gemeinschaftlich angebaute Genetiken, Beiträge und Umlagen können sich verändern. Über die Aufnahme entscheiden ausschließlich die jeweiligen Anbauvereinigungen selbst.

Green Leaf Society e.V. – die erste legale Anbauvereinigung Berlins mit Sitz in Marzahn

Green Leaf Society e.V. ist die erste genehmigte Anbauvereinigung in Berlin, wird ausschließlich von Frauen geführt und ist im Berliner Nordosten ansässig. Die Anschrift lautet Allee der Kosmonauten 26, 12681 Berlin. Eine Aufnahmegebühr fällt nicht an; der monatliche Mitgliedsbeitrag beträgt 5 Euro. Die bedarfsabhängige Umlage beginnt nach Vereinsangabe bei 7 Euro je weitergegebenem Gramm zuzüglich der ausgewiesenen Steuer. Das Mindestalter für eine Aufnahme in diesen Verein beträgt 21 Jahre.

Die Green Leaf Society nennt eine besonders umfangreiche Auswahl gemeinschaftlich angebauter Genetiken: Bruce Banner, Mimosa EVO, Super Silver Haze, Tropicanna Cookies, Caramelito, Lemon Haze, Tropic Velvet, Lemon Orange, OreoZ, Zombie Kush, Die Rote Pille, Pinnacle x Gush Mints, Amnesia Core Cut, Amnesia Haze, Ice Cream Cake, Northern Light, Gorilla Glue #4, Northern Sage, Code Red Skunk, Tezla OG und Permanent Marker. Darüber hinaus wird Haschisch in Form von Drysift gemeinsam weiterverarbeitet und weitergegeben.

1000 Berlin 15 e.V. – Biologischer Indoor-Anbau in Berlin-Altglienicke

Der 1000 Berlin 15 e.V. ist eine bereits tätige Anbauvereinigung in Berlin-Treptow. Die Abgabestelle befindet sich in der Glienicker Straße 497, 12526 Berlin. Mitgliedschaften sind ab 21 Jahren möglich. Es wird keine Aufnahmegebühr erhoben, der monatliche Mitgliedsbeitrag beträgt 30 Euro, weitere regelmäßige Beiträge fallen nach Vereinsangabe nicht an. Die bedarfsabhängige Umlage für die gemeinschaftliche Weitergabe beginnt derzeit bei 6,50 Euro je Gramm.

Der gemeinschaftliche Eigenanbau erfolgt unter kontrollierten Indoor-Bedingungen in Berlin. Der Verein verzichtet nach eigener Darstellung auf chemische Pflanzenschutzmittel und setzt stattdessen biologische Methoden ein. Derzeit erfolgt die Weitergabe von Cannabisblüten, Haschisch sowie Vermehrungsmaterial in Form von Stecklingen.

Unter dem Leitgedanken „LEGAL. SICHER. GEMEINSAM.“ stellt der Verein das gemeinschaftliche Projekt in den Mittelpunkt. Nicht der anonyme Bezug, sondern das gemeinsame Aufbauen legaler Strukturen, Transparenz, Aufklärung und biologische Anbaumethoden sollen das Vereinsleben prägen.

Lucas Green e.V. – Anbauvereinigung in Berlin-Weißensee

Der Lucas Green e.V. ist ebenfalls eine genehmigte und bereits tätige Berliner Anbauvereinigung. Die Abgabestelle dieser Anbauvereinigung befindet sich in der Neumagener Straße 42, 13088 Berlin. Mitgliedschaften sind ab 21 Jahren möglich. Die Aufnahmegebühr beträgt 20 Euro, der monatliche Mitgliedsbeitrag 10 Euro. Weitere regelmäßige Beiträge werden nicht erhoben. Die bedarfsabhängigen Umlagen richten sich nach der tatsächlichen Kostenstruktur und werden im Aufnahmeprozess erläutert.

Verpflichtende Arbeitsstunden gibt es nicht; freiwillige Unterstützung ist nach Absprache willkommen. Vorgesehen ist die Weitergabe von Cannabisblüten und Haschisch, nicht jedoch von Stecklingen oder Samen. Lucas Green legt nach eigener Darstellung besonderen Wert auf transparente Vereinsarbeit, nachvollziehbare Abläufe, Qualitätssicherung, Aufklärung und eine professionell organisierte Gemeinschaft. Der Verein versteht eine Mitgliedschaft ausdrücklich nicht als klassischen Erwerbsvorgang, sondern als Teil einer langfristigen Vereinsstruktur.

Ambrosia e.V. – Anbauvereinigung in Berlin Pankow

Der Ambrosia e.V. hat seinen Vereinssitz in Pankow, Bucher Straße 23 D, 13125 Berlin, nahe dem S-Bahnhof Karow, und verfügt aktuell noch über freie Kapazitäten für Neumitglieder. Der Verein wurde im März 2024 gegründet und setzt auf gemeinschaftlichen Eigenanbau.
Für die ersten drei Monate beträgt der Mitgliedsbeitrag derzeit insgesamt 50 Euro. Regulär werden anschließend 20 Euro pro Monat sowie ein Aufnahmebeitrag von 100 Euro erhoben. Eine feste monatliche Abnahmemenge gibt es nicht. Die Umlage für die Abgabe richtet sich nach Genetik und Menge und beginnt laut Vereinsinformation derzeit bei 6 Euro je Gramm.

Aktuell nennt der Verein folgende neun Genetiken: Amnesia Core Cut, Apple Fritter, Hollywood, Fat Banana, Gary El Celoso, Pure Michigan, London Mint Cake, White Widow und Wappa.

Neben Cannabisblüten bietet der Verein im Rahmen der gemeinschaftlichen Weiterverarbeitung auch Bubble Hash und Rosin an.

Qush Berlin e.V. – Anbauvereinigung in Berlin-Ostkreuz

Der Qush Berlin e.V. ist eine bereits tätige Anbauvereinigung im Herzen Berlins. Die Abgabestelle befindet sich im Wiesenweg 1–4, 10365 Berlin, was eine fußläufige Erreichbarkeit vom S-Bahnhof Ostkreuz bedeutet. Der Verein verfügt seit August 2025 über seine behördliche Erlaubnis und begann im Februar 2026 mit der Weitergabe an seine Mitglieder. Mitgliedschaften sind ab 21 Jahren möglich.

Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 14,28 Euro; weitere regelmäßige Beiträge gibt es nicht. Die bedarfsabhängige Umlage beträgt 8 Euro je weitergegebenem Gramm. Mitglieder unterstützen den Verein derzeit insbesondere bei der Ernte; ein fester Stundenumfang wurde nicht angegeben.

Qush ist aus einem langjährigen Freundeskreis hervorgegangen und beschreibt die eigene Vereinskultur als familiär, transparent und vertrauensvoll. Mehrere sorgfältig ausgewählte Genetiken, ein kontrollierter gemeinschaftlicher Eigenanbau und ein sorgfältiger Curing-Prozess stehen im Mittelpunkt. Die gemeinschaftliche Weiterverarbeitung zu Haschisch soll zeitnah hinzukommen. Besonderen Wert legt der Verein auf Jugendschutz, Aufklärung, die Einhaltung des KCanG und ein verlässliches Miteinander auf Augenhöhe.

Green Circle e.V. – Vereinssitz in Brandenburg und Abgabestelle in Berlin-Tempelhof

Der Green Circle e.V. hat seinen Vereinssitz in Brandenburg und eine Abgabestelle in Berlin-Tempelhof im Umfeld des Tempelhofer Hafens. Der Verein gehört zu den frühen Kooperationspartnern des CSC Berlin e.V. und zählt zu den Anbauvereinigungen, die den gemeinschaftlichen Eigenanbau früh praktisch umgesetzt haben. Aktuell können nach Vereinsangabe noch rund 100 weitere Mitglieder aufgenommen werden. Die Aufnahmegebühr beträgt 1 Euro. Der monatliche Mitgliedsbeitrag liegt bei 45 Euro; darin ist nach dem Vereinsmodell ein bedarfsbezogener Beitragsanteil von 35 Euro enthalten. Das Mindestalter für eine Aufnahme in diesen Verein beträgt 21 Jahre.

Derzeit werden gemeinschaftlich Amnesia Haze, Banana Runtz, Papaya Punch, Oreoz, Super Lemon Haze, Permanent Marker und Ice Cream Cake angebaut und in Blüten weitergegeben. Die Weitergabe von gemeinschaftlich weiterverarbeitetem Haschisch erfolgt nach Vereinsangabe in Abständen von ungefähr zwei bis drei Monaten. Der Green Circle verbindet damit eine vergleichsweise breite Auswahl an Genetiken mit einer für Berliner Mitglieder gut erreichbaren Abgabestelle in Tempelhof.

Grüner Bär e.V. – Anbauvereinigung in Brandenburg mit Abgabestelle in Berlin-Neukölln

Die Anbauvereinigung Grüner Bär e.V. hat ihren Vereinssitz und gemeinschaftlichen Eigenanbau in Brandenburg. Die Abgabestelle befindet sich in der Ziegrastraße 13, 12057 Berlin, in der Nähe des S-Bahnhofs Sonnenallee. Nach eigener Auskunft zählt der Verein derzeit rund 100 Mitglieder und nimmt weiterhin Mitglieder bis zur gesetzlichen Höchstgrenze von 500 Mitgliedern auf. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben. Hinzu kommen ein jährlicher Vereinsverwaltungsbeitrag von 20 Euro und bedarfsbezogene monatliche Beitragsstufen von 50, 75, 150, 300 oder 420 Euro beziehungsweise Credits. Das Mindestalter für eine Aufnahme in diesen Verein beträgt 21 Jahre.

Gemeinschaftlich angebaut werden derzeit die Genetiken Pure Michigan, Super Boof, Glitter Bomb, ZOAP, Apple Fritter, Forbidden Fruit und Granny Candy; weitere Genetiken sind in der Vorzucht. Ab September ist nach Vereinsangabe auch die gemeinschaftliche Weiterverarbeitung zu Haschisch vorgesehen. Das besondere Modell des Vereins verbindet den gemeinschaftlichen Eigenanbau in Brandenburg mit einer zentral erreichbaren Abgabestelle innerhalb Berlins.

420 Dream e.V. – Anbau in Brandenburg und Ausgabe in Berlin-Marzahn

Der 420 Dream e.V. baut in Herzfelde in Brandenburg gemeinschaftlich Cannabis an und unterhält eine Abgabestelle in der Allee der Kosmonauten 26, 12681 Berlin. Mitgliedschaften sind ab 21 Jahren möglich und freie Aufnahmekapazitäten sind vorhanden. Die Aufnahme erfolgt über einen schriftlichen Antrag und eine Identitätsprüfung. Eine Aufnahmegebühr, ein monatlicher Mitgliedsbeitrag oder weitere regelmäßige Beiträge werden nicht erhoben; die bedarfsabhängige Umlage beginnt bei 6 Euro je weitergegebenem Gramm. Mitglieder leisten sechs Mitwirkungsstunden pro Jahr.

Der Verein konzentriert sich auf Cannabisblüten aus regionalem, kontrolliertem und pestizidfreiem Indoor-Anbau. Jede Charge wird dokumentiert, und Mitglieder können an der Auswahl der Genetiken mitwirken. Der Leitgedanke lautet „Cannabis aus der Region, für die Region“. Regionalität, Transparenz, Qualität, Verantwortung und Mitbestimmung bilden nach der Selbstauskunft die Schwerpunkte der Vereinsarbeit.

CannabisTreff e.V. – Anbau in Brandenburg und Abgabestelle in Berlin-Mitte

Der CannabisTreff e.V. ist eine in Brandenburg genehmigte Anbauvereinigung mit gemeinschaftlichem Eigenanbau in Brandenburg und zentraler Abgabestelle in der Bertha-Benz-Straße 5, 10557 Berlin. Die Abgabestelle liegt nach Vereinsangabe nur wenige Gehminuten vom Berliner Hauptbahnhof entfernt. Mitgliedschaften sind ab 21 Jahren möglich.

Weder eine Aufnahmegebühr noch ein fester monatlicher Mitgliedsbeitrag werden erhoben. Die bedarfsabhängige Umlage beträgt 5,99 Euro je weitergegebenem Gramm. Mitglieder leisten sechs Mitwirkungsstunden pro Jahr. Die erste gemeinschaftliche Weitergabe ist für den 14. und 15. August 2026 vorgesehen.

Der gemeinschaftliche Eigenanbau erfolgt in Brandenburg unter kontrollierten Indoor-Bedingungen in geschlossenen IGC-Kammern. Dadurch sollen reproduzierbare Bedingungen unabhängig von äußeren Einflüssen geschaffen werden. Der Verein arbeitet nach eigener Auskunft ohne Pestizideinsatz. THC- und CBD-Gehalte werden regelmäßig durch Labortests überprüft, die einzelnen Chargen dokumentiert und die Angaben für Mitglieder nachvollziehbar gehalten. Vorgesehen ist die Weitergabe von Cannabisblüten, Haschisch und Stecklingen.

Ein besonderes Merkmal ist die professionelle Präventions- und Aufklärungsarbeit. Mit Claudia ist eine ausgebildete Sozialarbeiterin mit langjähriger Berufserfahrung fest als Präventionsbeauftragte in die Vereinsarbeit eingebunden. Sie berät Mitglieder persönlich und fachlich zu Konsumrisiken, Konsumverhalten und Suchtprävention. Der Verein versteht Prävention damit nicht nur als formale Verpflichtung, sondern als einen dauerhaften Schwerpunkt seiner Arbeit.

Cannabis Social Club Fürstenwalde e.V. – Anbauvereinigung in Brandenburg

Der Cannabis Social Club Fürstenwalde e.V. ist als erste genehmigte Anbauvereinigung in Brandenburg bereits seit Oktober 2024 in 15517 Fürstenwalde, Brandenburg, tätig. Eine Mitgliedschaft ist ab 21 Jahren möglich. Die Aufnahmegebühr beträgt 30 Euro. Einen festen monatlichen Mindestbeitrag oder eine Mindestabnahmemenge nennt der Verein nicht. Mitglieder leisten sechs Mitwirkungsstunden pro Jahr.

Gemeinschaftlich angebaut werden unter anderem Dantes Inferno, Super Boof, Colorado Nightshifter, Blueberry Muffin, Super Orange Glue, Apple Blossom, Runtz, Northern Lights, Papaya Punch, Super CBuff Cherry, Wedding Cake, Emergen-C, Haters Killah #18 und LG Lemon. Darüber hinaus wird sortenreines Eiswasser-Haschisch gemeinschaftlich weiterverarbeitet. Die Abgabe von Stecklingen und Samen ist nicht vorgesehen.

Der Verein stellt Qualität, Vielfalt und möglichst überschaubare Verpflichtungen in den Vordergrund seiner Arbeit.

Grüne Mühle e.V. – Anbauvereinigung in Gransee

Die Grüne Mühle e.V. ist eine bereits tätige Anbauvereinigung in Gransee, Brandenburg. Die Abgabestelle ist fußläufig vom Bahnhof Gransee zu erreichen. Aktuell können noch ungefähr acht bis zehn Mitglieder aufgenommen werden. Die Mitgliedschaft ist ab 21 Jahren möglich. Die Aufnahmegebühr beträgt 15 Euro, der monatliche Mitgliedsbeitrag 10 Euro. Die bedarfsabhängige Umlage liegt derzeit grundsätzlich bei 7 Euro je weitergegebenem Gramm, kann jedoch abhängig von der jeweiligen Genetik abweichen.

Von den Mitgliedern werden sechs Mitwirkungsstunden pro Jahr erwartet, die in Absprache mit dem Vorstand flexibel erbracht werden können. Der Verein konzentriert sich zunächst bewusst auf einen überschaubaren und verlässlichen gemeinschaftlichen Eigenanbau. Weitergegeben werden Cannabisblüten sowie nach vorheriger Absprache Stecklinge; Haschisch ist perspektivisch vorgesehen. Die Auswahl der Genetiken wird gemeinsam mit den Mitgliedern abgestimmt und soll mit der steigenden Mitgliederzahl weiter wachsen.

Die Grüne Mühle beschreibt sich als kleinen und persönlichen Verein mit engem Austausch. Gemeinschaft, Kreativität, Respekt, Verantwortung und ein wertschätzender Umgang stehen im Mittelpunkt. Sowohl Mitglieder, die sich stärker einbringen möchten, als auch Mitglieder mit begrenzten zeitlichen Möglichkeiten sind willkommen. Menschenfeindliche oder ausgrenzende Haltungen werden klar abgelehnt.

Oderblüten e.V. – Anbauvereinigung in Frankfurt (Oder)

Die Oderblüten e.V. ist eine Anbauvereinigung mit Sitz und Abgabestelle in der Buckower Straße 26, 15236 Frankfurt (Oder). Die Aufnahmegebühr beträgt 50 Euro und der monatliche Mitgliedsbeitrag 10 Euro. Die Beitragsordnung sieht bedarfsabhängige Mengenstufen vor: 5 Gramm für eine Umlage von 45 Euro, 10 Gramm für 80 Euro, 15 Gramm für 120 Euro, 20 Gramm für 150 Euro und 25 Gramm für 185 Euro.

Aktuell wird die Genetik Wappa mit 18,32 Prozent THC und weniger als 1 Prozent CBD gemeinschaftlich angebaut. Im zweiten Anbauzyklus sollen Tutankhamon mit ungefähr 26 Prozent THC sowie CBD Nordle mit einem ausgewogenen THC- und CBD-Gehalt hinzukommen. Nach diesem Anbauzyklus ist ab September die Weitergabe kleinerer Mengen sortenreinen Haschischs aus diesen Genetiken vorgesehen. Langfristig möchte der Verein einzelne Genetiken gezielt für die gemeinschaftliche Weiterverarbeitung zu Haschisch anbauen.

Die Oderblüten beschreiben sich ausdrücklich als antifaschistische Anbauvereinigung im Osten Brandenburgs. Personen, die durch rechtsextreme, antifeministische, gewaltverherrlichende oder volksverhetzende Aktivitäten auffallen, werden nicht aufgenommen beziehungsweise können ausgeschlossen werden. Dies gilt nach der Selbstauskunft ebenfalls für Mitglieder der AfD und anderer rechtsradikaler Strukturen.

Kontakt zu den Anbauvereinigungen

Wenn ihr zu einer der vorgestellten Anbauvereinigungen Kontakt aufnehmen möchtet, nutzt bitte den jeweils angegebenen Link. Eure Anfrage wird an die betreffende Anbauvereinigung weitergeleitet, die sich anschließend direkt bei euch meldet. Schaut in den folgenden Tagen bitte auch in euren Spam-Ordner – gerade beim Erstkontakt landen Antworten dort leider immer wieder einmal.

Wir hoffen, dass euch diese erste Übersicht bei der Suche nach einer Anbauvereinigung hilft, die zu euren Bedürfnissen und Vorstellungen passt.

Die ausführlichen Vereinsprofile mit weiteren Informationen zu Mitgliedschaft, Vereinsleben und gemeinschaftlichem Eigenanbau bereiten wir derzeit für unsere neue Website auf. Dort sollen die Anbauvereinigungen künftig auch über eine digitale Karte für Berlin und Brandenburg auffindbar sein. Die Übersicht werden wir nach und nach um weitere Anbauvereinigungen und aktuelle Informationen ergänzen.

Denn unser Ziel bleibt: legale Strukturen sichtbar machen, Orientierung schaffen und damit dazu beitragen, den Schwarzmarkt tatsächlich zurückzudrängen.

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